Unsere Ziele

Der Smart City Hub Switzerland dient der Förderung der Zusammenarbeit und des Wissensaustausches. Der Verband dient als Gefäss zur intensiven Bearbeitung von gemeinsam interessierenden Themen und Projekten.

Smart City steht für gesamtheitliche zukunftsgerichtete Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Mit dieser Thematik sind seit geraumer Zeit auch Schweizer Städte resp. deren Verwaltungen auf verschiedensten Ebenen konfrontiert. Diverse Städte sind derzeit daran, Strategien zu entwickeln und Pilotprojekte gemeinsam mit Partnern umzusetzen.

Ein wichtiges Merkmal einer Smart City ist die Vernetzung, der Informationsaustausch und die vertiefte Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern. Eine bestehende nationale Plattform ist dabei die Interessengemeinschaft Smart City Schweiz des Bundesamtes für Energie, wo Städte, Dienstleister und Forschungsinstitutionen sich regelmässig treffen, informieren, Erfahrungen austauschen und auch Projekte initiieren. Diese offene Plattform erlaubt zwar erste Annäherungen, nicht aber einen vertieften projektzentrierten Austausch.
Zur notwendigen Vertiefung und Ermöglichung von Synergien hat man nach einer neuen Zusammenarbeitsform in einem neutralen, dienstleisterunabhängigen Gefäss gesucht und sich im Rahmen einer vom Bund geförderten Entwicklungsphase zur Gründung eines Verbandes entschieden, der gemeinsame Themen koordiniert und Projekte im Smart City Rahmen bearbeitet. Das erklärte Ziel des Verbandes ist die Förderung der Zusammenarbeit und des Wissensaustausches von Städten und deren Betrieben, bundesnahen Dienstleistungsanbietern, sowie Bundesstellen und Forschung im Bereich Smart City. Dieser soll seinen Mitgliedern die Nutzung von Synergien und das Teilen der dafür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten ermöglichen. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung bei der Umsetzung von Vorhaben, um insbesondere Zeit und Kosten zu sparen. Weitere Aufgaben sind die Förderung des Dialoges und der Zusammenarbeit, die Entwicklung von innovativen und bürger- resp. kundennahen Lösungen sowie die Nutzung von Synergien und Skaleneffekten.

Der Verband dient als Gefäss zur intensiveren Bearbeitung von gemeinsam interessierenden Themen, die in spezifischen Arbeitsgruppen vertieft bearbeitet und auch eigenständig finanziert werden müssen. Erste mögliche Themenfelder sind: Datenplattform Smart City, Zusammenarbeit bei der Mobilität oder Smart Parking. Dabei setzt man auch auf die projektspezifische finanzielle Förderung durch Dritte, insbesondere den Bund.

Gründungsmitglieder sind die Städte St. Gallen, Winterthur, Zürich und Zug sowie die Post, SBB und Swisscom. Weitere Städte haben ihr Interesse an einem Mitwirken bereits angekündigt und sollen in einer ersten Erweiterungsphase beitreten (explizit auch Städte aus der Romandie und dem Tessin).

Die Gründungsversammlung für den Verband fand anfangs Juli 2018 statt. Die öffentliche Kommunikation der Gründung erfolgte per Ende August 2018. Präsident ist Christian Geiger, CDO, Stadt St. Gallen.
Jeder Gründungspartner des Verbandes wird im Vorstand als Mitglied mit Stimmrecht vertreten sein und durch die jeweilige Organisation benannt. Für die Stadt St. Gallen ist dies Dr. Christian Geiger, für Winterthur Christoph Zech, für die Stadt Zürich Benno Seiler und für die Stadt Zug Regula Kaiser. Die bundesnahen Betriebe sind wie folgt vertreten: für die Post Aline Laffer, für die SBB Anja Riedle und für die Swisscom Stefan Metzger.

Der Sitz des Verbandes ist Bern, die Geschäftsstelle befindet sich in Liestal.